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Steuerliche Absetzbarkeit
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Hol Dir 42% Deiner Studiengebühren zurück!

Wusstest Du, dass Du Dein Studium von der Steuer absetzen kannst?

Schnell und einfach Geld sparen – Wir erklären, wie’s geht:

Ausgaben fallen überall an – auch im Bereich Aus- und Weiterbildung. Deshalb gibt es die Möglichkeit, die Studiengebühren Deines berufsbegleitenden Studiums von der Steuer abzusetzen. Bis zu 42% Deiner Studiengebühren kannst Du Dir so zurückholen. Wie viel Du in Deinem Fall genau einsparen kannst, hängt von Deiner individuellen Situation ab. So können unter bestimmten Voraussetzungen die Studien­gebühren des Erst- oder Zweitstudiums zur Minderung der Einkommenssteuerlast herangezogen werden. Aber auch die mit dem Studium verbundenen finanziellen Belastungen wie Fahrtkosten, Unterrichtsmaterialien und Ähnliches. Und so funktioniert’s:

Erstausbildung

Du hast keine Berufsausbildung und bisher noch kein Studium abgeschlossen? In diesem Fall ist Dein Studium Deine so genannte Erstausbildung. Das bedeutet:

  • Du kannst Studiengebühren als Sonderausgaben bei der Steuererklärung angeben
  • Die Angabe von Sonderausgaben ist auf maximal 6.000 EUR jährlich beschränkt
  • Der angegebene Betrag wird von Deinem zu versteuerndem Einkommen abgezogen, verringert Deine Steuerlast und Du bekommst ggf. eine Steuerrückzahlung*

*Bei Vorauszahlungen können die Studiengebühren unabhängig vom Rechnungszeitraum nur in dem Jahr geltend gemacht werden, in dem sie fällig und gezahlt wurden! Bitte beachte außerdem, dass Du nur dann eine Steuerrückzahlung bekommen kannst, wenn Du einkommenssteuerpflichtig bist. Dein Bruttoeinkommen muss also über dem Steuerfreibetrag von 9.168 EUR (Stand 2019) liegen.
Die vorstehenden Angaben beziehen sich lediglich auf das in Deutschland geltende Steuerrecht. Bitte habe Verständnis dafür, dass wir über die oben angeführten Angaben hinaus keine weiteren Informationen rechtlicher Natur unterbreiten können. Wenn Du weiterführende Fragen hast, wende Dich bitte an Deinen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Bitte berücksichtige auch, dass die gesetzlichen Grundlagen naturgemäß Änderungen unterliegen und Angaben demzufolge ihre Aktualität verlieren können. Weiter sind die oben genannten Informationen allgemein gehalten, daraus resultierend kann es nach Prüfung im Einzelfall zu abweichenden Einschätzungen kommen.

Zweitausbildung

Du hast bereits eine Berufsausbildung absolviert oder schon einen Bachelorabschluss in der Tasche und machst jetzt Deinen Master oder einen weiteren Bachelor?

In diesen Fällen ist Dein Studium Deine so genannte Zweitausbildung. Das bedeutet: Abhängig von Deinem Bruttoeinkommen hast Du verschiedene Möglichkeiten, Deine Studiengebühren steuerlich geltend zu machen.

  • Dein Brutto-Einkommen liegt unter dem Steuerfreibetrag von 9.168 EUR (Stand 2019):
    Eine direkte Steuerrückzahlung ist nicht möglich...Aber: Es lohnt sich dennoch, eine Steuererklärung zu machen und Deine Studiengebühren anzugeben:
    Die Studiengebühren werden in voller Höhe als so genannter Verlustvortrag vom Finanzamt vorgemerkt. Sobald Dein Bruttoeinkommen das nächste Mal über dem Steuerfreibetrag liegt, wird der Verlustvortrag von Deinem zu versteuerndem Einkommen abgezogen und Du bekommst eine entsprechende Steuerrückzahlung.
  • Dein Brutto-Einkommen liegt über dem Steuerfreibetrag von 9.168 EUR (Stand 2019):
    - Du kannst Deine im jeweiligen Jahr gezahlten Studiengebühren in voller Höhe als Werbungskosten absetzen
    - Die Werbungskosten reduzieren Dein zu versteuerndes Einkommen und eine entsprechende Steuerrückzahlung erfolgt

Alles zum Thema Finanzierung Deines berufsbegleitenden Studiums

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